Super-Sommer

Odeburg – Wie alles begann

WürfelEs ist noch gar nicht so lange her, weniger Jahre als eine Hand Finger hat, da war das kleine Königreich um die Stadt Odeburg ein glückliches Reich, in dem die Menschen zufrieden in Eintracht lebten. Die meisten Menschen hatten ein gutes Auskommen und waren zufrieden und vor allem frei. Natürlich gab es immer wieder einmal eine Horde Hobgoblins, die sich bei einem Raubzug blutige Nasen holten. Oder auch ein Rudel Wölfe, das wegen eines kalten Winters ein Dorf überfiel. Aber so ist das Leben. Die Menschen waren trotzdem zufrieden. Das Land war fruchtbar, es gab die holzreichen Wälder im Norden, kleinere Kupfer- und Silberminen und auch den gelegentlichen Fund von Edelsteinen. Kein Vergleich natürlich mit den Minen der Zwerge in den Bergen weit im Norden. Aber ausreichend um den Menschen in Odeland ein gutes Leben zu bescheren. Der alte König, Odebart der VII, ein direkter Nachkomme des Stadtgründers, war ein guter König und regierte mit sanfter Hand. Die Steuern waren angemessen und ein nicht unerheblicher Anteil daran wurde in das Gemeinwohl investiert. Alle waren glücklich und zufrieden.

Odeburg ist übrigens eine große Stadt, wie es sich für den Sitz eines Königs gehört. Den Kern bildet die eigentliche Odeburg, eine große Festungsanlage mit sieben Meter hohen steinernen Stadtmauern, drei Tortürmen und einer großzügigen mehrfach erweiterten Palastanlage in der Mitte. Die Odeburg wurde auf einer kleinen Anhöhe unweit vom Fluß errichtet, der Ode. Odebart der I. war sicher ein großer König, aber offenbar nicht sonderlich einfallsreich.
Um die Festung legt sich ein Ring, die sogenannte innere Stadt. Auch dieser Teil der Stadt ist von einer Stadtmauer umgeben, die aber an der höchsten Stelle nur vier Meter misst und an vielen Stellen niedriger ist. An ihr wird noch gearbeitet. Das macht auch die Tortürme ein wenig überflüssig. Um das Fehlen der Mauer auszugleichen, wird an der Grenze zur inneren Stadt verstärkt patroulliert. In der inneren Stadt leben die Reichen und Adeligen und sonstige einflußreiche Bürger, die es nicht bis in den innersten Ring geschafft haben.
Um die innere Stadt legt sich wie ein alter, gammeliger Mantel die äußere Stadt, auch Unterstadt genannt, da sie ein wenig tiefer liegt und vor allem, da sie die unteren Schichten der Gesellschaft beherbergt. Hier gibt es keine Mauern, nur stellenweise alte und morsche Palisaden. Die Zeit der Ork-und Hobgoblinangriffe ist lange vorbei.

Aber zurück zum König. Als eines Tages unser alter König Odebart der VII. bei einem Jagdausflug spurlos verschwand nahm das Unheil seinen Lauf. Tagelang wurden die Wälder durchkämmt, aber es fanden sich weder Spuren, noch der König und seine Jagdgesellschaft. Nach zehn Tagen wurde der König für tot erklärt und sein Sohn Eggehardt, der aufgrund einer Krankheit nicht an der Jagd hatte teilnehmen können, übernahm das Zepter. Die offizielle Krönung fand bereits 40 Tage nach dem Verschwinden von Odebart statt. Eggehardt der I. bestieg den Thron und die Zeit der Veränderung begann.

Wie bereits erwähnt, waren der alte König und auch sein Sohn eigentlich sehr beliebt beim Volk. Umso mehr waren die Bürger verwundert, als die erste Amtshandlung Eggehardts eine deftige Steuererhöhung war. Die fadenscheinige Begründung war die Verbesserung der Verteidigung um solche Vorfälle wie mit seinem Vater zu vermeiden.

Die königlichen Truppen wurden zu den Roten Rittern konvertiert und die Anzahl der Krieger wurde verdoppelt. Die neuen Truppen mussten sich einer harten Ausbildung unterziehen und nicht wenige desertierten oder starben im Manöver. Außerdem wurde mit dem Bau eines Turms im Zentrum der Burg begonnen. Der rote Stecken oder mittlerweile im Volksmund auch Blutturm genannt wurde in Rekordzeit errichtet. Er ist jetzt das Wahrzeichen unseres Landes. Interessanterweise sind die ersten Lieferungen des roten Marmors bereits wenige Tage nach der Krönung hier eingetroffen. Aber psst, kritische Reden sind hier nicht mehr gut gelitten. Es sind schon einige sogenannte Aufrührer spurlos verschwunden. Trotz der Roten Ritter oder vielleicht auch gerade deswegen …

Die Menschen wurden natürlich unzufrieden und begannen sich zu beschweren. Alles was sie erreichten war die Einführung einer Sperrstunde nach Mitternacht, das Verbot von Schwertern oder Kriegswaffen für den gemeinen Mann und ein Bann von verzauberten Dingen.

Die wichtigsten neuen Gesetze hier noch mal zusammengefasst:

  • Niemandem ist es gestattet sich nach der Sperrstunde um Mitternacht noch auf offener Straße aufzuhalten
  • Keinem einfachen Mann ist das Tragen und Benutzen von Schwertern, Armbrüsten, Langbögen und anderen Kriegswaffen erlaubt
  • Der Besitz und die Benutzung von verzauberten Dingen sind nur dem Hochadel, den Priestern von Xurgelbarcht und Mitgliedern des roten Zirkels erlaubt
  • Das Lehren der Zauberei ist nur den königlich ernannten Zauberern am Hofe erlaubt, das Ausüben von Zaubereien nur mit königlichem Auftrag
  • Milizen sind nicht mehr gestattet. Bei Bedarf muss eine Garnison der roten Ritter von den Bürgern finanziert werden

In der Regel wird der Besitz von unerlaubten Waffen nur mit Auspeitschen bestraft, die Waffen werden natürlich konfisziert. Die Bestrafung obliegt allerdings dem jeweiligen Anführer der roten Ritter und mehr als einmal hat der Aufwiegler nicht nur die Waffen, sondern auch den Kopf verloren.
Das Gleiche gilt natürlich für den Besitz von magischen Gegenständen. Zauberer verleugnen sich quasi. Krieger haben eigentlich nur die Wahl, den roten Rittern beizutreten oder das Land zu verlassen.
Selbst Milizen sind nicht mehr gestattet. Bei Bedarf muss eine Garnison der roten Ritter von den Bürgern finanziert werden. Das ist für viele kleinere Ortschaften im Norden kaum zu finanzieren. Zudem sind die Roten Ritter nicht sehr beliebt. Sie verhalten sich arrogant und  selbstgerecht, sind oft unnötig brutal und verspotten und schikanieren jeden, der sich nicht wehren kann. Vor allem natürlich Zwerge, Elfen und Gnome, aber auch die Priester der alten Religionen.
Natürlich gab es nie wirklich viele Zwerge in Odeburg. Das Verhältnis zu den Zwergenreichen im Norden war zwar grundsätzlich friedlich aber trotzdem wegen der Silberminen auch immer etwas angespannt. Die offiziellen Vertreter der Zwerge haben Odeburg bereits vor ungefähr zwei Jahren verlassen. Ein paar Aussenseiter sind noch geblieben.
Ähnlich sieht es mit den Elfen aus. Mangels einer Elfensiedlung in der Nähe gab es nie wirklich viele Elfen in Odeburg. Und die, die es gab sind alle weg. Nun, fast alle. Wenn man den Bodensatz der Bevölkerung mit einem feinen Kamm durchkämmt, bleibt vielleicht noch der ein oder andere Elf darin hängen. Aber, wie gesagt, Bodensatz.

Und dann ist da noch Xurgelbarcht. Der neue Gott kommt beim gemeinen Volk nicht wirklich an, bei den roten Rittern und der Oberschicht sind dagegen die anderen „alten“ Götter nicht mehr gefragt. Ob aus Überzeugung oder aus anderen Gründen weiß man nicht.
Die Religion von Xurgelbarcht lässt alte Traditionen wieder aufleben. Blutopfer.
Überhaupt ist Xurgelbarcht eine düstere Gottheit und laut den Priestern der einzige Gott. Seinen Ursprung hat die Religion im Odeland in Odeburg. Von wo und wie sie dorthin gelangt ist, ist unklar.

Informationen und Gerüchte für die Spieler:

Unheimliche Geräusche dringen des nachts aus dem Palastbezirk
Manchmal leuchtet der Blutturm nachts
Die Gnome machen Geschäfte wie eh und je
Rote Ritter rekrutieren verstärkt, höherer Sold.
Fische im Fluß werden seltener
Verfluchter König!
Elvis lebt
Jesus lebt
Der Markt für Silber bricht ein
Halborcs werden in Odeland nicht mehr geduldet
Wir werden alle sterben
Niete
Der König ist ein Dämonenbeschwörer
Geiz ist geil!
Die Zwerge rüsten auf
Es gibt kaum noch Wildschweine
Gewürze werden teurer
Drei Familien wollten auswandern, haben aber nicht mal die Landesgrenze erreicht
Die Ritter suchen etwas
Es kommen immer weniger Händler nach Odeburg
Es gibt wieder mehr Wölfe in den Wäldern
Odeburg soll in Memphis umbenannt werden
Eine der kleineren Silberminen im Norden wurde überfallen, ein Gemetzel, keine Überlebenden
Typ in einer Kneipe sucht dringend „intelligente“ junge „Abenteurer“
Die alten Götter haben uns verlassen
Das Holz wird knapp
Der König plant einen Pakt mit den Hobgoblins
Pilze sind dieses Jahr größer
Die Zwerge haben einen Pakt mit den Hobgoblins geschlossen
Die Preise für Kleidung und Stoffe steigen
Früher war alles besser
Der Fluß versiegt
Die heutige Jugend *kopfschüttel*, bei uns war das noch anders, damals
Waffen werden billiger, aber nur, weil die roten Ritter mittlerweile die einzigen legalen Abnehmer sind und die Preise diktieren
Es wurde ein riesiger Drache über Odeburg gesehen
In Odeland herrscht Willkür, ausgeübt vom jungen König und seinen Rittern
Der König plant den Bau einer Flotte
Die Leute vom Zirkel verhalten sich oft seltsam
Es sind Meuchelmörder in der Stadt unterwegs
Verlasst das Land, wir sind alle verflucht
Die Handelsstraßen sind sicher
Die Hobgoblins im Norden sorgen wieder mal für Unruhe
Es wurden Orks nahe der Stadt gesehen
Lebenmittel werden teurer
Es soll eine neue Steuererhöhung kommen
Die roten Ritter rekrutieren verstärkt
Der König plant die Ausweitung der Landesgrenzen
Nachts geschehen furchtbare Dinge im Blutturm
Der junge König sucht eine Gemahlin
Der alte König (Odebart der VII.) lebt
Höhere Ränge der Ritter sind alle im Zirkel.
Eine Zauberin wurde öffentlich hingerichtet, Hochverrat
Die Diebesgilde hat einen neuen Anführer
Die Elfen haben sich aus Odeburg zurückgezogen
Ein Typ von einer der Silberminen sucht Leute
Die Königreiche im Süden und im Westen rüsten auf
Die roten Ritter sind brutale Bastarde
Nachts treiben Geister ihr Unwesen in den Straßen der Stadt
Der König will das Zwergenreich einnehmen
Die roten Ritter sind nicht sehr beliebt.
Die roten Ritter verdoppeln ihre Anzahl
Bei Vollmond hört man die Werwölfe heulen
Alle Priester von anderne Göttern müssen bis zum nächsten Vollmond das Land verlassen haben oder sie werden Xurgelbarcht geopfert
Es gibt da eine geheimnisvolle Prophezeiung
Die diplomatischen Beziehungen zu den Zwergen wurden abgebrochen
Typ in einer Kneipe sucht verzweifelt kräftige Mannsbilder
Nachts treiben Untote ihr Unwesen in den Straßen der Stadt
Jetzt wo der Turm fertig ist, soll auch die Palastmauer mit Blutmarmor verkleidet werden
Das Königreich im Osten hat die Grenzpatroullien verstärkt
Die roten Ritter haben einen neuen Anführer, der ist Halbriese und 7 Fuß groß
In Zukunft werden nur noch Tempel von Xurgelbarcht zugelassen, alle anderen eingerissen
Immer wieder verschwinden auf geheimnisvolle Weise Menschen
Die Steuern wurden in den letzten vier Jahren bereits dreimal erhöht.
Es gibt keine offizielle Vertretung der Elfen mehr in Odeburg
Die Silberminen versiegen, es wird kaum noch etwas gefördert
Eine Hexe hat eine Prophezeiung gemacht, die das Ende der schlimmen Zeit ankündigt
Auf dem Marktplatz sucht ein alter Mann junge Burschen um seine Mine von irgendwelchem Gezücht zu befreien
 
Flussabwärts werden Segelboote benutzt.
Der rote Zirkel ist eine Art Bruderschaft. Viele wollen dazugehören.
Eine unbekannte Priesterin von Pelor ist unlängst in Odeburg angekommen.
Die Leute vom Zirkel verhalten sich oft seltsam.
Der Handel floriert, aber nur mit dem Palast.
Flussaufwärts werden die Kähne von Pferden oder Menschen gezogen (Treideln).
Viele Leute leben mittlerweile am Rande des Existenzminimums.
Die Zwerge haben die Minen im Norden eingenommen.
Es bildet sich eine Untergrundbewegung gegen den jungen König.
Die Aufnahme in den roten Zirkel geschieht über ein magisches Ritual.
Die Patroullien der Roten Ritter wurden verdoppelt.
Niemand, der je einen Trupp der Roten Ritter überfallen hat überlebt.
Die Steuern wurden in den letzten vier Jahren bereits dreimal erhöht.
Höhere Ränge der Ritter sind alle im Zirkel.
Ein schmieriger Elf prahlt damit einen Trupp der Roten Ritter überfallen zu haben.
Die Akademie für angewandte Zauberei zu Odeburg hat zur Zeit nicht sehr viele Schüler.
Ein merkwürdiges Zwergenpaar wurde in Odeburg gesehen.
Die Händler zahlen Wegezoll aber die Handelswege sind sicher.
Ein mysteriöser Fremder stellt merkwürdige Fragen.
Xurgelbarcht werden auch Menschenopfer dargebracht.
Irgendeine Prophezeiung hat den inneren Bereich von Odeburg in Aufruhr versetzt.
Viele Leute leben mittlerweile am Rande des Existenzminimums.
In einer der Silberminen im Norden soll es ein Problem geben.
In Odeburg ist kürzlich ein fremder Barde aufgetaucht, eher eine Seltenheit in den letzen Monaten.
Die Roten Ritter suchten angeblich einen Elfen, aber seit kurzem haben sich offenbar die Prioritäten verändert, sie suchen jetzt etwas anderes.
Im Norden gibt es eine Zone Land (gemischt, von felsig bis sumpfig) ohne Anspruch, nur wenige Meilen breit.
Hinter der „demilitarisierten Zone“, weit im Norden beginnt das Reich der Zwerge.
 
Der König wird heiraten.
Der König heiratet eine Zauberin aus der Akademie.
Der König muß eine Prinzessin aus Westland heiraten um einen Krieg zu verhindern.
Es wird eine Heiratsabgabe geben.
Es gab Überfälle auf die Roten Ritter.
Es heißt ein Trupp Roter Ritter wurde aufgerieben.
Die Roten Ritter sind nicht mehr in der Lage die kleineren Straßen zu sichern.
Die Roten Ritter sind fast alle damit beschäftigt etwas zu suchen und vernachlässigen den Schutz des Reiches.
Die Diebe, die zur Abschreckung vor der Stadt aufgehängt wurden, sind längst nicht alle, die versucht haben in den Palast einzudringen.
Es sind mysteriöse Leute in der Stadt, im Palast um genau zu sein.
Ein Trupp unheimlicher Reiter ist in Odeburg angekommen. Die Blutigen Klingen.
Es sind Mörder in der Stadt.
Wir werden alle sterben.
Elvis lebt immer noch.
Wie lange noch?
Die Diebesgilde hat fast alle ihrer hervorragendsten Mitglieder verloren.
In drei Tagen findet wieder ein Treffen der Nachtblauen Freien statt.
Es bildet sich langsam Widerstand gegen die aktuelle Regierung.
Die Menschen, die in Palast eindringen wollten erwartet ein schlimmeres Schicksal als den Tod.
Es gibt ein geheimes Trainingslager der Roten Ritter.

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