Super-Sommer

Ein neues Ziel

Was hat mein Kopf gebrummt. Die zwei Tage Rast auf dem Hof des Bücherliebhabers haben mir wirklich gut getan um nicht zu sagen, sie waren nötig. Ich konnte mich tatsächlich nur dunkel an die letzten Geschehnisse erinnern und muß hier den Berichten der Anderen, allen voran Jacques, vertrauen. Offenbar hat bei der von mir initierten spontanen Erdbewegung mittels eines mysteriösen Poudre Noire ein größerer Felsbrocken sich nicht an die von mir berechnete Flugbahn gehalten und mich am Kopf getroffen. Merde! Die Beule ist immer noch so groß wie meine Nase und schmerzt weiterhin. Während die anderen unsere Erfahrungen aufarbeiten, sowie sich ein wenig in neuen Techniken aller Art üben, ruhe ich. Jetzt ohne ein gemeinsames Ziel stellt sich die Frage wie es weitergeht. Werden wir uns trennen? Niemand hat großartig Lust darauf nach Flußbrüggen zurückzugehen. Die Chance, die Belohnung für die Aufdeckung der Morde zu erhalten, schätzen die meisten als gering ein. Wir haben keine wirklichen Beweise und sind in der Stadt fremd. Wer würde uns glauben? Viel eher würden wir selbst beschuldigt. Außerdem liegt uns nichts daran unser Wissen über die Kammer zu verbreiten. Abends am Kamin kristalliert sich dann heraus, dass wir eigentlich alle, aus den unterschiedlichsten Gründen nach Norden wollen. Am eiligsten hat es noch Adalbert, der mittlerweile doch sehr unter seinem Helm leidet. Er beginnt auch schon ein wenig streng zu riechen. Rozi ist praktisch nie in seiner Nähe zu finden. Im Norden soll es eine größere Stadt mit einem größeren Tempel geben. Mirandor. Seine Hoffnung ist natürlich, dass die Priester dort in der Lage sind ihn von seinem Fluch zu befreien. Nach allem, was wir so gehört haben, müssten wir die Stadt in ungefähr zwölf Tagen erreichen können. Wir sind ja alle beritten. So haben wir also doch noch ein gemeinsames Ziel gefunden. In Mirandor sehen wir dann weiter.

Zwei große Krieger

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