Super-Sommer

Das Talent

Pony hin oder her, groß war es trotzdem. Nicht so riesig wie ein Pferd, aber groß. Zum Glück war ich nicht so schwer und einigermaßen agil, so daß ich es tatsächlich ohne Hilfe auf das Pony schaffte. Das sah vielleicht nicht sehr elegant aus, aber ich wollte mir eine gewisse Unabhängigkeit bewahren. Früh morgens brachen wir auf. Cart hatte das Pony gut ausgesucht, wir kamen gut miteinander zurecht. Das Gehopse auf dem Rücken eines Tieres war zuerst etwas ungewohnt, aber die erfahrenen Reiter gaben uns im Laufe des Vormittags einige wichtige Hinweise. Überhaupt lernte ich einiges über Pferde und Ponys. Das lenkte etwas von dem dumpfen Gefühl in meinem Hinterteil ab. Insgesamt stellte ich mich wohl gar nicht so schlecht an und mal abgesehen von den leichten Abschürfungen die ich mir zuzog, machte es auch Spaß. Zwerg hingegen hing wie ein nasser Sack auf seinem Pony und hatte deutlich mehr zu leiden als ich. Der alte Klepper von Adalbert schlug sich ebenfalls ganz wacker. Ich hatte zwar oft den Eindruck, dass er gleich tot umfallen würde, aber er lief ohne zu murren Meile um Meile. Jacques, der ja zu Fuß unterwegs war, hielt ebenfalls gut mit. Begünstigt natürlich durch die Tatsache, dass wir verhältnismäßig langsam unterwegs waren, um uns Anfänger zu schonen. Wie nett.

Der Wanderer

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